Catalent-Mitarbeiter spenden Zeit

Zeitungsverlag Waiblingen

Zeit schenken: Für viele Menschen hat das einen höheren Wert als Sachgeschenke. Vermutlich auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadthauses in der Gmünder Straße in Schorndorf, wo ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen leben. Für sie haben sich Mitarbeitende der Firma Catalent Zeit genommen – im Rahmen des „Zeit-Spender-Projekts“ der Fachstelle für Ehrenamt und Engagement.

Es werden Weihnachtskarten gebastelt, es gibt Kaffee und Kuchen im Stadthaus. Und es ist laut, weil viel geredet wird, als acht Mitarbeitende von Catalent auf 14 Bewohnerinnen und Bewohner treffen. Es sei nicht das erste Mal, dass sie sich ehrenamtlich engagieren, sagt Sabine Reinke, Assistenz der Geschäftsführung von Catalent. Auch bei der Tafel in Schorndorf hätten sie schon ausgeholfen. Die Idee, gemeinsam Weihnachtskarten zu basteln, findet Uta Panke von der Fachstelle Ehrenamt und Engagement der Stadt Schorndorf gut: Die Senioren sitzen nicht nur da und trinken Kaffee, hinterher sieht man auch ein Ergebnis. „Ich weiß, dass sich die Senioren hier noch mehr Angebote wünschen“, sagt sie.Firmen gesucht, die sich engagieren möchten

Und auch die Fachstelle Ehrenamt und Engagement ist offen für mehr Firmen, die sich engagieren möchten. Dabei müsse es sich nicht um Angebote für Senioren handeln, möglich seien auch inklusive Angebote oder welche für Kinder. Ein zeitlicher Rahmen wird dann mit den Firmen abgestimmt, so Uta Panke, „einmal pro Quartal ist wunderbar“. Melden können sich interessierte Arbeitgeber unter engagement@schorndorf.de.

Dagmar Zick und ihr Partner Gerhard Strohmaier wohnen im Stadthaus, kümmern sich dort um viele Veranstaltungen und sind dort die Ansprechpersonen für das „Zeit-Spender-Projekt“. Wie das Projekt ankommt? „Hier im Haus sind sie alle glücklich, wenn es einen Austausch gibt“, meint Dagmar Zick. Laut Uta Panke soll die Veranstaltung mit Catalent nun fest etabliert werden und jährlich in der Vorweihnachtszeit stattfinden.

Von Nina Förster

Foto: Sofiia Shahaievska

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